Groupon – die Klone

Bei einem Konzept, welches innerhalb kürzester Zeit einen solchen Erfolg zu verzeichnen hat, ist es natürlich auch nur eine Frage der Zeit, bis Nachahmer versuchen auf diese Welle aufzuspringen, um sich von ihr tragen zu lassen. Die Idee, die sich hinter Groupon verbirgt ist relativ simpel und einfach zu kopieren.

So verwundert es nicht, dass es seit Ende 2009 zahlreiche Klone mit diesem Konzept an den Start gingen. Gründerszene hat dazu eine Zeitlinie der wesentlichen Ereignisse zusammengestellt, desweiteren finden sich alle Groupon-Adaptionen noch einmal zusammengefasst in einer Tabelle .

Aber auch in einem boomenden Geschäftsfeld kann es nicht nur Gewinner geben. Ausschlaggebend für den Erfolg einer solchen Coupon-Plattform sind die Nutzerzahlen. Die Rabatte lassen sich nur realisieren, wenn sich genug Käufer finden, sonst platzt der Deal und alle Beteiligten gehen leer aus. Können die Deals nicht realisiert werden, sinkt auch die Attraktivität für die Nutzer. Die Folge waren die ersten Übernahmen und Abwicklungen von kleineren Wettbewerbern.

Innerhalb der deutschen Grouponszene haben sich inzwischen zwei Unternehmen herauskristalisiert, die sich mit dem Konzept erfolgreich etabliert haben: DailyDeal und CityDeal. Beide Portale haben ein enormes Besucherwachstum zu verzeichnen http://www.deutsche-startups.de/2010/03/11/citydeal-laeuft-dailydeal-davon-alle-groupons-im-ad-planner-check/ . Die aktuelle Besucherzahlen von DailyDeal und CityDeal, die inzwischen durch eine Übernahme des amerikanischen Vorbilds im Mai 2010 zu Groupon Deutschland geworden sind, zeigen welche Aufmerksamkeit dieser Idee mittlerweile auch in Deutschland zuteil wird.

Was sagen die Gründer zu ihrem Erfolg? Joel Kaczmarek von der Gründerszene hat Vertreter beider Unternehmen befragt

CityDeal  –  http://www.gruenderszene.de/interviews/daniel-glasner-groupon-citydeal-gruppenrabatte-deal-of-the-day

DailyDeal  –  http://www.gruenderszene.de/interviews/fabian-heilemann-ferry-heilemann-dailydeal

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  1. #1 von Andrea am November 1, 2010 - 3:35 pm

    Hast du eine Theorie, warum gerade die beiden es geschafft haben so attraktiv für Besucher zu sein?

  2. #2 von Daniela am November 1, 2010 - 8:11 pm

    Gibt es denn viele Deals die durch zu geringe Teilnehmerzahlen geplatzt sind? Da steckt ja dann wohl mehr Risiko für den Anbieter Groupon hinter jedem Deal als man vielleicht auf den ersten Blick hin denkt. Ich hätte eher gedacht, dass es in diesem Geschäft schwer wäre, geeignete Partner für die Deals zu finden, aber das deutlich höhere Risiko liegt scheinbar darin, genug Käufer zu finden, damit sich die Deals rentieren.

  3. #3 von maria am November 1, 2010 - 10:39 pm

    Auch Groupon selbst hatte am Anfang mit geplatzen Deals zu kämpfen, wobei das ja an sich kein Risiko darstellt, sondern nur die Attraktivität schmälert. Das heißt man könnte von Unternehmensrisiko als solches sprechen…Aber der geplatzte Deal an sich kostet vor allem Zeit und Geld, das man für das Einstellen und die Vorarbeit verwendet hat, denn die Anbieter gehen nicht in Vorleistung und einige zahlen sogar erst an den Partner, wenn der Gutschein eingelöst wurde. Das heißt nicht eingelöste Gutscheine sind am gewinnbringensten. Heute realisiert Groupon wohl 98% ihrer Deals und die Partner stehen Schlange, aber bis dahin muss man erstmal kommen.

  4. #4 von maria am November 2, 2010 - 5:17 am

    Meine Theorie, warum es gerade diese zwei Unternehmen geschafft haben so erfolgreich zu sein ist, dass sie zum einen unter den Ersten waren, die in Deutschland mit diesem Konzept an den Start gingen. Zum anderen haben es beide geschafft, gute Investoren zu finden, so dass es möglich war mit attraktiven Deal zu ködern und innerhalb kürzester Zeit zu expandieren. Wenn man sich die im Artikel gepostete Tabelle anguckt, wird klar wie schnell das Rennen um den Markt eigentlich entschieden war. Nachdem beide Unternehmen um den Jahreswechsel 09/10 an den Start gingen, waren sie bereits im März so aufgestellt und vertreten, dass sie praktisch nicht mehr einzuholen waren. In einem solch schnelllebigen Markt, in dem es vor allem um Bekanntheitsgrad geht, sind dies wohl die ausschlaggebenden Erfolgsfaktoren. So weit zu meiner Theorie

  5. #5 von Andrea am November 3, 2010 - 11:06 am

    Wie haben die denn anfangs Marketing betrieben? Oder ging das alles über Mundpropaganda. Ich kann mich nämlich überhaupt nicht an Werbung von Groupon oder CityDeal erinnern…

  6. #6 von maria am November 3, 2010 - 8:22 pm

    Sie haben schon Marketing betrieben,


    http://www.youtube.com/user/DailyDealGermany#p/u

    vielleicht nicht so offensiv wie andere, aber Sie erlangten auch innerhalb kürzester Zeit die Aufmerksamkeit der Presse und das dürfte fast die effektivste Form des Marketings sein…

    Ich entsinne mich dunkel auch ab und an mal Werbung in Zeitschriften gesehen zu haben. Der entscheidene Vorteil, den sie beim Marketing hatten, war dass die Nutzer selbst Interesse daran hatten das Angebot unter die Leute zu bringen, damit der Deal zu Stande kommt. Um dies weiter zu fördern wurde die Möglichkeit gegeben, den Deal Freunden direkt über die Seite via Facebook, StudiVz, Twitter oder Email zu empfehlen… das Schneeballprinzip… und vermutlich hat dies einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg geleistet…

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