David gegen Goliath, wer tritt gegen Facebook an?

In meinen folgenden Artikeln möchte ich gerne eine Wettbewerbs- bzw. Branchenanalyse der Social Network Branche anfertigen.  Dabei lehne ich meine Vorgehenesweise an ein Schema von Dr. Jens Junge, dem Gründer von www.spielen.de an.

Dr. Junge schlägt vor zu Beginn einer Branchenanalyse erst einmal folgende Fragen beantworten:

Wie ist eine Branche überhaupt abzugrenzen?
Wer befindet sich in meiner Branche?
Was sind die führenden Unternehmen?
Welche Verbände gibt es innerhalb der Branche?
Welche Branchenstudien gibt es? Wie ist der Verlauf der Branche über die Jahre?

Ich hoffe im folgenden diese Fragen so weit es geht zu beantworten.

Mit meinen Artikeln bewege ich mich in der Social Network Branche, zu denen ich jede Unternehmung zähle, die die Charakteristiken eines Sozialen Netzwerkes aufweist . Dazu gehören beispielsweise ein persönliches Profil, eine Kontaktliste und eine Inbox.

Das führende Unternehmen in dieser Branche ist zweifelsohne Facebook. Es erobert einen Markt nach dem anderen.  Angefangen mit der Social Network Branche über die Internetkommunikationsbranche bis hin zum Grouponing Trend, gibt es für Facebook keine Grenzen.

Wenn noch jemand Zweifel an der „Weltherrschaft“ Facebooks hatte, der möge bitte einen Blick auf folgende Grafik werfen.

Nachdem Facebook dieses Jahr einige SNS aufgekauft hat, insbesondere im europäischen Raum, ist es dieses Jahr zum Marktführer in 115 von 132 Ländern aufgestiegen.

Die zweite Tabelle zeigt die anderen Social Media Seiten, die ebenfalls einen brisanten Aufstieg die letzten Monate bzw. Jahre erlebten. Interessanterweise schaffte es XING auf Platz 2 in Deutschland, noch vor Konkurrent Twitter.

Die Frage, der ich mich heute widmen möchte, ist ob lokale und regionale Social Networks  und Communities überhaupt noch eine Zukunft haben können. Im Durchschnitt besucht ein Internetnutzer 6 Seiten am Tag. Die Frage, die also jeden Internet Entrepreneur beschäftigen sollte: Wie schaffe ich es, dass ein User meine Seite in seine Top Six aufnimmt?

Laut einem Artikel von www.i-marketing-net.com entscheidet sich die Zukunft einer neuen Internetgemeinschaft über die Nutzenstiftung.

Schafft es eine Community ihre Nutzenstiftung so intelligent zu gestalten, dass es die Rolle Davids im Kampf gegen Goliath annimmt, so könnte es auch hier den Kampf gewinnen.

Wie sie ihren Mehrwert für die User intelligenter gestalten können, erkläre ich an der Wettbewerbssituation der Social Network Branche.

Wo liegen eigentlich die Stärken und Schwächen von Facebook?

1. Stärke: Facebooks Größe

Der grundsätzliche Nutzen einer Gemeinschaft steht und fällt mit dem individuellen Nutzen. D.h. ein grundsätzlicher Nutzen, der mir persönlich nichts bringt, ist für mich kein Nutzen.

2. Stärke: Facebooks Plattformstrategie

Facebook sieht sich selber nicht als Community, sondern als eine technische Plattform, auf der genetzwerkt und kommuniziert werden kann. Diese Strategie ist Voraussetztung für ein schnelles Wachstum und Facebooks klarer Wettbewerbsvorteil.

3. Stärke: Facebooks offene Plattform:

Diesen Punkt habe ich meinem letzten Blogartikel bereits erläutert. Facebook profitiert von den Innoationen kleiner Teams, die für mehr Aktivität und somit für eine höhrere Attraktivität des Plattform sorgen.

Goliaths Schwächen:

1. Schwäche: Die lokale Nutzenstiftung

Die Plattform-Strategie zielt auf schnelle Reichweite. Die Qualität der lokalen Nutzenstiftung ist komplett userbasiert und wird  somit durch die Kommunikation der Mitglieder generiert. Das reicht bis jetzt noch für die Erschließung neuer unbesetzter Märkte. Sollte jedoch ein lokaler Anbieter in der Lage sein, hier den Wettbewerb neu zu gestalten, könnte sich das Blatt wenden, denn Facebook wäre mit seiner Strategie nicht wirklich wettbewerbsfähig.

2. Schwäche: Die offene Nutzbarkeit

Facebooks offene Nutzbarkeit könnte z.B. von einem lokalen Wettbewerber genutzt werden, um die User einer Region zu erreichen und ggf. zu „bekehren“. Ein neues Local Social Network könnte am Anfang einen Teil seines Community Managements komplett zu Facebook verlagern.

2. Schwäche: die lokale Präsenz

Wie bereits angedeutet ist Facebook nicht in der Lage, seine Größe in lokalen Märkten auszuspielen. Regionaler Content ist nur dann vorhanden, wenn User ihn reinstellen. Wenn also ein Wettbewerber gezielte lokale Nutzenstiftung bieten kann, kann der den Wettbewerb neu gestalten.

Unseren Local Heroes haben in jedem Fall eine Chance sich gegen Facebook zu behaupten. Wenn man sich beispielsweise DailyDeal anguckt, dass den Usern einen lokalen Nutzen bringt. Mehr zum Thema DailyDeal und Grouponing finden wir in der Kategorie Groupdeal-CityDeal.

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