jamba.de – topprofessionelles Verkaufsportall (Teil2)

Es folgt die Fortsetzung des ersten Teils:

Zum Einloggen wird ein einziges Feld mit der eigenen Handynummer ausgefüllt. Mit dem Häkchen zum Bestätigen der AGB geht es weiter zum

 

Bestellen. Man erhält eine SMS mit einer PIN, die hier eingetragen wird.

 

Fertig. Mit einer zweiten SMS kommt der Link zum Download des gekauften Produktes direkt aufs Handy.

Der ganze Vorgang dauert weniger als eine Minute.

 

 

Cash sooner is preferred to cash later: Lange Zahlungsziele gibt es nicht. Jamba erhält seine Vergütung über den Telefonanbieter, der die Leistung dann über die monatliche Telefonrechnung an den Kunden weiterberechnet oder bei Prepaidtarifen schon im Vorfeld bezahlt bekommen hat. Außerdem springen während des unkomplizierten Kauf- und Bezahlvorgangs weniger Kunden ab, als beim oben beschriebenen gängigen Weg.

Less risky cash is preferred to more risky cash: Das Ausfallrisiko ist so wesentlich geringer, als bei einer Bankabbuchung oder einer Zahlung per Kreditkarte. Während eine falsche Bankverbindung oder ein Rückläufer durch einen ausgelasteten Verfügungsrahmen bei der Bank hohen Aufwand für den Lieferanten bedeutet, um die Forderung einzubringen (Administration, lange Briefwechsel, nicht umsonst gibt es Firmen, die eigens das Forderungsmanagement als Dienstleistung anbieten), versuchen die meisten ihren Telefonvertrag am Laufen zu halten. Bezahlt man diese Rechnung nicht oder erwirbt kein Prepaidguthaben, kann man auch nicht Telefonieren. Hat der Kunde einen Telefonvertrag und zahlt die Rechnung und damit das Jambaprodukt nicht, so übernimmt die Telefongesellschaft das Forderungsmanagement gleich mit, um das eigene Interesse durchzusetzen.

More Cash is preferred to less cash: Im ersten  Schritt „Einloggen“ bestätigt man die AGB. Diese umfassen über 7.500 Wörter. Vielleicht bin ich der einzige, der sie bis jetzt gelesen hat. Alle, die nur den Haken gesetzt haben, um schnell zum gewünschten Produkt zu kommen, sind so nicht auf den wirklich gut versteckten Hinweis gestoßen, dass mit dem Fortführen des Bestellvorgangs nicht automatisch ein Abo abgeschlossen werden muss. Es scheint die Klingeltöne tatsächlich auch im Einzelkauf zu geben. Ich habe die Internetseite lange durchsucht und schließlich direkt an Jamba geschrieben, um herauszufinden, wie man das Abo umgehen kann. Eine Antwort  gab es auch nach mehreren Tagen nicht. Also habe ich noch länger gesucht und tatsächlich – es gibt den Link der einem das Abo erspart!!! Ich habe ihn gefunden! Allen anderen verkauft Jamba allerdings direkt ein Abo mit und setzt damit das Prinzip „mehr Geld ist besser als wenig“ in Vollendung um.

Die Seite ist aus unternehmerischer Sicht facettenreich ausgestattet und stellt unter dem Gesichtspunkt, so viel wie möglich an so viele wie möglich zu verkaufen ein leuchtendes Beispiel dar. Wo bekommt Jamba seine (Neu)Kunden her und auf welchen Weg wird der Profit noch zusätzlich gesteigert? Dazu mehr im kommenden Beitrag…

Autor: Jan

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